Web-Fundstück: Lustige Notizzettel in Berlin

  • Anfeuerungsschild für den Frühling, aufgenommen in Berlin-Friedrichshain. |http://www.notesofberlin.com
  • Ein typisches kreuzberger Problem: Hundebesitzer hinterlassen Tretminen auf den Straßen und Gehwegen. | Foto: http://www.notesofberlin.com
  • So kann man seiner Wut über den Laptop-Diebstahl auch Luft machen. Dieser lustige Notizzettel wurde im Fußgängertunnel am Ernst Reuter Platz fotografiert. |http://www.notesofberlin.com
  • Sucht jemand eine Putzfrau? In Schöneberg hing dieses interessante Stellengesuch.|http://www.notesofberlin.com
  • Öffentliche Liebesbotschaft, gefunden in der Windscheidstraße in Berlin-Charlottenburg |http://www.notesofberlin.com
  • Fernsehen als Droge |http://www.notesofberlin.com

Ein Mini-Stück grüner Rasen mitten im Asphalt mit dem Schild "Go Frühling", ein geschlossener Laden mit dem Hinweis "Das ist kein Sommer! Wir machen Urlaub" oder ein Notizzettel an einer Eingangstür für den Einbrecher, dass nun eine Alarmanlage installiert wurde- bei unserem Web-Fundstück geht es diesmal um witzige Zettelbotschaften in Berlins Straßen.

Jeder hat sie schon einmal gesehen. Die Zettelnachrichten an Häuserfassaden, Ampeln, Litfaßsäulen , Stromkästen oder in Wohnfluren. Sie verfolgen uns still und leise an fast jeder Straßenkreuzung. Ob Anzeigen, in denen der Autor sich selbst anbietet, die Nachbarn den Fahrraddieb bedrohen oder wenn vor nachts herumirrenden Transvestiten gewarnt wird. Die Hauptstadt wie sie leibt und lebt. Verfasst von Berlinern für Berliner.

Der Foto-Blog www.notesofberlin.com von Joab Nist zeigt eindrucksvoll, was schreibfreudige Menschen für Nachrichten im Stadtbild hinterlassen. Aus dieser Idee ist eine große Sammlung geworden, die nun als Buch veröffentlicht wurde. Der Ullstein Taschenbuchverlag verkauft die Zettelei mit dem Titel „Wellensittich entflogen. Farbe egal“ für 9,90 Euro und somit kann sich jeder an den unterhaltsamen Botschaften der Berliner Bürger erfreuen. Überall entdeckt der Leser darin Anzeigen von verlorengegangenen Sachen, Warnungen vor Stadtbezirken oder ironische Hinweise an Hundebesitzer, welche die Reste ihres Tieres entfernen sollen. Die Zettel werden ebenfalls als Partner-, Tier- oder Wohnungsbörse genutzt, ob dies jedoch Erfolg erzielt, werden wohl nur die Verfasser wissen. Von veränderten Wahlplakaten über Zettel zum Schutz des Großstadtgrüns bis hin zu freundlichen Briefen in denen Einbrecher gebeten werden, das Einbrechen zu unterlassen. Die Bandbreite ist groß und lässt keine Kategorie aus.

Auf eine amüsant, sarkastische Art und Weise wird dabei der Charakter der deutschen Hauptstadt wiedergespiegelt. Mit allen Facetten und den Träumern, Abenteurern und Weltenbummlern die sich hierher verirrt haben.

Hier geht’s zum Blog: www.notesofberlin.com

Buch bei Amazon bestellen...»

 

Hier geht's zu allen Web-Fundstücken